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0286 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 286 ページ(カラー画像)

キャプション

[Figure] Fig. 580. Aの台座(図579)壁画、オリジナルの長さは2.8メートル、高さ60センチ。Gemälde auf d. Sockel (Fig. 579) bei A. Orig 2,80 m lang, 60cm hoch.

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

Auf dem vord. Mittelfeld des Sockels war die Predigt von Benares dargestellt, auf den Mittelfeldern der
Seiten: Stifterbilder: R. ein Mönch, vier Frauen, ein Mann, L. eine Frau, zwei Männer, zwei Kinder.
Auf den Resten der Rückw. ist noch zu erkennen, daß jederseits eine Anzahl Bodhisattvaköpfe ab-
gebildet waren, über der Buddhafigur ein hoher Schirm und daneben R.
L. fliegende Eroten.
**Seitenwände a, A.** Hier waren je drei Praṇidhibilder. Von der
Rückw. an gezählt die folgenden:

a, 1
5 → de
4 a 2
3 1
*a* großer, stehender Buddha, 1 kniender Bodhisattva,
welcher etwas Unbestimmbares überreicht, 2 betender Bo-
dhisattva, 3 stehender Gepanzerter, welcher eine Schüssel trägt,
4, 5 = 2.

a, 2
6 7 5
3 → 4
2 a 1
*a* Buddha wie eb., 1 kniender König, 2 kniender König,
wird von 3 einem Bhikṣu geschoren, 4 betender Bodhisattva,
5 blumenwerfende Devatā, 6 Vajrapāṇi, 7 Klostertempel.

a, 3
→ 3
de a 2
1
*a* Buddha wie eb., 1 kniender König, 2 schirmtragende
Königin, 3 alter Bhikṣu. Rest zerstört.

Die Bilder der gegenüberst. W. *A* sind fast völlig vernichtet, nur auf *A*, 3
ist noch die nach dem Kultbild gewendete Buddhafigur erhalten und hinter ihr
im Vordergrunde ein kniender Gepanzerter und hinter ihm eine Dame.
Auf den beiden schmalen Türw. sind halbzerstörte Stifterbilder er-
halten.
Das *Gewölbe* der Höhle ist 2,30 m hoch. Die beiden Gewölbehälften
sind mit drei Streifen meditierender Buddhas (23 cm hoch, 18 cm breit) ge-
schmückt. Im Zenit der Höhle läuft zwischen den Scheiteln der Buddhas der
oberen Seitenreihen ein Streifen hin von neun mit den Füßen dem Ausgang
zu gewandten, übereinander sitzenden Buddhas desselben Typs, wie auf den
Seiten.

**Höhle 26.**

Diese tiefe Höhle war eine der schönsten der Anl., Fig. 578, S. 277.
Ihr Bilderschmuck wiederholt in vortrefflich gezeichneten Figuren die Ge-
mälde von Anl. 4, 7, 9, 21 usw. und ergänzt, obwohl sie sehr lädiert ist,
mancherlei, was in den andern zerstört ist. Sie ist identisch mit Nr. 7
der Zählung von Demetrius Klementz.
Vor der Rückw. scheint kein Sockel gestanden zu haben, doch ist
in einem Abstand von 2,20 m vor der Rückw. und etwas mehr wie 1 m von
den Seitenw. ein ziemlich zerstörter Sockel erhalten, dessen vorderes, der Tür
zugewendetes Drittel als Postament einer Kultfigur, die zerstört ist, gedient
hat, während auf dem besser erhaltenen, hinteren, größeren Rest in der
Mitte eine Stūpa stand mit sicher drei Figurennischen, zwei nach den Seiten,
eine nach d. Rückw. orientiert. Sicher ist, daß die nach d. Rückw. gewen-
dete Figur in der dortigen Stūpanische ein Maitreya war. Die Figuren in
den Seitennischen waren sitzende Buddhas. Jede dieser Nischen war 1,20 m
hoch und vom Rand des Sockels an 60 cm tief. Der Sockel ist etwa 1 m
hoch und mit bemalten Feldern und Gesimsen versehen, deren Profil die
beigegebene Skizze zeigt, Fig. 579. Von Bemalung des Sockels ist folgendes
erhalten. An dem erhaltenen Teil, welcher als Sockel für die große Buddhafigur
diente, an dem Übergangsteil zum hint. Teil zwei meditierende Bud-
dhas übereinander (Sockelw. *A*); vielleicht waren beide Wände so bemalt.
Die Vorderseite ist zerstört; es ist nach den Resten so gut wie sicher, daß die Predigt von Benares darge-
stellt war.
Erhalten waren ferner die Bilder der Mittelfelder des hint. Teils des Sockels, auf welchem der Stūpa
steht. Bei *A*:

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