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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0324 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 324 ページ(カラー画像)

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[Figure] Fig. 636. no captionno caption

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

Vertiefung für Feueropfer (homakuṇḍa) bildet, fanden sich zerbrochene, aus Lehm geformte und bunt be-
malte Tantragötter (Yab und Yum) ganz jungen Ursprungs. Noch weiter hinten lag eine kleine, sehr zer-
störte Höhle älteren Stils, in deren Gemälden (fliegende Schwäne) große Ähnlichkeit mit den Bildern der Halle
B im Tempel »mit dem Preta« vgl. »Bericht« S. 158 und unten S. 388 zu Fig. 675 sich ergab.

Die Anlage C, welche vielleicht mit Nr. 37 (Fehler: 38) bei Klementz identisch ist, ist reich bemalt
gewesen. Das Hauptbild auf der Rückwand ist vernichtet, man sieht nur noch eine Reihe Götter darüber
und darüber wieder zwei Reihen Buddhas. Auf dem Gewölbe sind auf jeder Hälfte je fünf Reihen meditie-
render Buddhas in der gewöhnlichen Anordnung erhalten, unten auf den Seitenwänden noch die Reste von
Parivāras großer Bilder.

**Haupttempel A.** Der Bilderschmuck dieses Tempels ist plump und monoton, doch zeichnet er sich
durch schöne Gewölbeornamente aus.

Die Bemalung der Eingangshalle und der Cella (querliegendes Tonnengewölbe) vor der Buddhanische
ist zerstört.

Der Pfeiler in der Mitte ist wie in Anl. Klem. 6 Freibau und von einem stūpaartigen Kegel überragt.
Die Seitengänge sind daran gemauert, das hinten herumlaufende, querliegende Gewölbe in den Berg hinein-
gebaut. Auf der vorderen Seite des Pfeilers war ein Sockel. Auf diesem Sockel stand das Kultbild, das einen
Buddha dargestellt haben muß; denn von Vielhändigkeit ist keine Spur.