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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0142 Chotscho : vol.1
ホッチョ(高昌) : vol.1
Chotscho : vol.1 / 142 ページ(カラー画像)

New!引用情報

doi: 10.20676/00000194
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OCR読み取り結果

a. Weiblicher Kopf aus dem Schutt der Ruine T¹ in Chotscho.

Das mit großer Sicherheit gemalte Bildchen wurde beim Ausräumen der großen Schuttmassen des Tempels T¹ gefunden; es war nicht möglich, festzustellen, an welchem Teil des Mauerwerks es sich ursprünglich befunden hat. Es war ein Teil einer größeren Szene; die untere linke Ecke zeigt noch die spitzige Mütze und einen Teil der Stirn eines Mannes. Im Stile erinnert die Darstellung stark an die jüngeren Bilder der Ruine „Russisch Z" des Grünwedel'schen Planes.

Nat. Größe 30×22 cm.

b. Dämonenkopf aus der Vorhalle des Tempels Nr. 7, Schlucht von Sängim.

Dieses leider stark zerstörte Fragment fand sich beim Ausräumen des Schuttes in der Vorhalle des erwähnten Tempels, an dessen Wänden nur noch ein leidlich erhaltener Gemäldeteil, nämlich der Kopf eines Fürsten mit hoher, in Reliefmalerei dargestellter manichäischer Tiara vorhanden war. Auch der Dämonenkopf und seine Kleider sind in dieser (selteneren) Technik gemalt; leider war es nicht möglich, die erhabenen Linien in der Reproduktion wiederzugeben.

Nat. Größe 36,5×20 cm.

c. Hand einer Darstellung des Buddha, aus dem Schutt der Vorhalle des Tempels auf dem Turme E der Ruine β in Chotscho.

Durch ein Versehen ist das Bildchen falsch orientiert worden; es muß, wie die zwei Haarlocken oberhalb des kleinen Fingers verraten, auf die linke Schmalseite gestellt werden. Es ist die Hand einer lehrenden Buddhafigur; die goldenen Ornamente sind aus auf Stück oder dergl. gestempelten Unterlagen aufgekleptem Goldblatt zusammengesetzt.

Nat. Größe 21×10,5 cm.

d. Kopf eines Brahmanen, aus dem Schutt der Ruine Bäzäklik bei Murtuq, bei Tempel 9.

Der interessante Kopf ist, wenn wir uns nicht täuschen, aus einem bekannten antiken Vorbild entstanden. Für die Entstehungsgeschichte verweisen wir auf Prof. Grünwedels demnächst erscheinende Publikation unserer Funde aus den älteren Schichten in Kuschä.

Nat. Größe 21×16 cm.

e. Kopf eines Dämonen; Fundort wie bei d.

Auffallend ist der rasierte Bart, dessen Flächen der Maler mißverständlicherweise zu einer Art Lotusblatt-Motiv umgewandelt hat.

Nat. Größe 30×25 cm.

f. Rest eines Wandgemäldes von einer Mauer in dem Komplex „Ruinen eines großen Klosters" unweit Ruine β.

Dies ist das einzige Gemälde-Fragment, in dem nur zwei Farben zur Verwendung kommen. Da in dieser Ruine nur syrische und soghdische Ms.-Fragmente und Sgraffiti gefunden worden sind, kann es eine Arbeit westländischer Mönche sein.

Nat. Größe 38×25 cm.

g. Kleines Bildfragment; Fundort wie bei d und e.

Es ist die Darstellung eines kleinen Dämonen mit eigentümlichem Kopfputz, der aus einem kreisrunden Ringe besteht, von dessen unterem Teile zwei Bänder (oder Locken) flatternd nach hinten wehen.

Nat. Größe 16,5×15 cm.

h. Bildfragment aus dem kleinen Tempel auf dem Südende der Terrasse des Süd-Tempels Nr. 10; Sängimar Schlucht.

Auch dieses Bildchen ist aus dem Schutt aufgesammelt worden; es ist die Darstellung einer blumenspendenden Gottheit.

Nat. Größe 19,5×15,5 cm.

i. Bildfragment; Fundort wie d, e und g.

Dieser charakteristische Kopf erinnert dem Typus nach an die Darstellungen auf manichäischen Gemälden. Leider ist die Haartracht zerstört, doch kann sie ergänzt werden: das Haupthaar, vorn in der Mitte gescheitelt, ist auf dem Wirbel in eine halbkugelförmige Masse zusammengefaßt, die nur mit einem dünnen, zuweilen mit einem Band umwickelten Fuß sich pilzartig auf dem Scheitel erhebt. Dieselbe Haartracht erscheint auf Tafel 23 und 26 bei Stifterbildern.

Nat. Größe 19,5×15 cm.

k. Kleines Bildfragment; Fundort wie bei d.

Dargestellt ist der Begleiter des Buddha, Vajrapāṇi, der als Gewappneter erscheint. Er hält den Fliegenwedel in der Rechten, die Linke mag den Donnerkeil getragen haben. Links neben ihm erscheint ein Teil der Aureole einer Buddhafigur.

Nat. Größe 14×13 cm.

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