National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0046 |
Die Buddhistische Spätantike in Mittelasien : vol.3 |
| Postancient Buddhist Culture in Central Asia : vol.3 |
Captions
| [Figure] @t |
Temple No.14, Qumtura (according to Grunwedel)TEMPEL No. 14, QUMTURA. (Nach Grünwedel.)
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| [Figure] @b |
Kirin Cave (Temple No.7), Schortschuq (according to Grunwedel)KIRIN-HÖHLE (TEMPEL No. 7) SCHORTSCHUQ. (Nach Grünwedel.)
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Citation Information
OCR Text
Die Tempelhöhle No. 7 der Ming-öi-Anlage von Sörcuq (Sir A. Stein und Prof. S. von Olden-
burg nennen den Ort Šikšin) wurde von uns die Kirin-Höhle genannt, weil dort mehrere Sockel
für Buddhafiguren gefunden wurden, die auf der Vorderseite ein Paar gegenständige, geflügelte
Hirschfiguren westländischen Ursprungs in sassanidischen Blütenmedaillons trugen, in schöner
Farbenharmonie aufgemalt.
Die beiden Wände r. u. l. neben der Tür waren mit Reihen von Stifterbildern verziert, die
mehr oder weniger zerstört waren, und im Schutt vor der Wand l. vom Eingang, also nach unserer
Bezeichnungsweise der r. Türwand, fand sich ein abgelöstes Stück des Wandverputzes mit den
hier abgebildeten Stifterfiguren.
Sie bilden eine Gruppe von vier nach l. gerichteten Personen, von deren erster, ganz r. nur
die energische Kopf und einige Gewandteile erhalten sind. Dargestellt ist ein alter Mann mit
weißem Bart und Haupthaar; auf dem Kopf trägt er einen großen schwarzen, orangegelb umrandeten
und gefütterten Hut mit breiter, an den Seiten etwas aufgebogener Krempe. Auf der Mitte
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