国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0270 |
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1 |
キャプション
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引用情報
OCR読み取り結果
Beim Ausräumen der Halle kam noch das unterste Bildchen des Seitenstreifens von W. A neb. d.
Rückw. zum Vorschein. Es ist jetzt in Berlin. Leider habe ich an Ort und Stelle vergessen zu notieren,
was darauf dargestellt war, so daß ich es hier nicht angeben kann.
Die Bilder der Türwand sind völlig zerstört.
Auf dem Gewölbe waren auf jeder Seite über a, A je sechs Reihen meditierender Buddhas mit dem
Scheitel gegeneinander gewendet.
Der Sockel, auf welchem die Buddhafiguren saßen, ist 1,65 m breit, 73 cm tief und war 90 cm hoch. Die
Profile boten nichts Besonderes. Im Mittelfeld der Vorderseite war als Mittelgruppe ein predigender Buddha
dargestellt, rings von Glückswolken umgeben, L. von ihm drei Bodhisattvas und ein Bhikṣu betend, R. vier
solche Bodhisattvas. R. u. L. davon waren interessante Stifterbilder, welche jetzt in Berlin sind. Auf den
Seitenfeldern des Sockels waren nur Ornamente in rotem Fond, Fig. 542, S. 262.
Halle 12.
Auch hinter dieser Halle, Fig. 545, S. 262, ist noch ein Raum, welcher noch 1 m tief ist und der auch
höher war, als die vordere Halle, welche nur 2,95 m hoch ist. Dort wurde ein sehr großer Topf gefunden,
der mit der Öffnung nach unten eingegraben war; darin lagen ein paar Knochenreste. Über die Räume hinter
dieser und den benachbarten Hallen vgl. unten Anl. 15.
Vor der Rückw. der Halle ist noch der Rest eines 85 cm hohen Sockels. Auf diesem Sockel war ein
schöner sitzender Buddha; Reste dieser »Clayfigures« sind noch erhalten. Die Seitenfiguren (Parivāra) dieses
Buddha, welche auf die Rückw. gemalt waren, sind L. v. d. Fig. verloren, R. von ihr ist eine Gruppe von drei
3 1 ( Figuren erhalten und zwar bei 1 ein Vajrapāṇi, bei 2 eine Göttin mit einer Lampe in der Form, wie sie
2 ( in Qyzyl usw. so oft vorkommt, vgl. »Bericht« Taf. XVII, 1, und bei 3 ein Bhikṣu, natürlich sind alle
drei der Kultfigur zugewendet. Über den Resten der Buddhafigur sieht man noch auf d. Rückw. einen präch-
tigen Schirm (Canopy). Die Buddhafigur war 1,40 m hoch.
Auf der Vorderseite des Sockels waren die Attribute der Predigt von Benares gemalt; diese Platte hat
schon A. von LeCoq ausheben lassen. An den Seiten war der Sockel nur mit Ornamenten bemalt. Die Buddha-
figur vor der Rückw. war das Zentrum der Predigt von Benares. Seitenw. a, A waren je mit drei Praṇidhi-
bildern bemalt, jedes dieser Bilder ist mit dem Fußstreifen 2,25 m hoch und ohne die Ornamentborten
1,35 m breit.
Da die Türw. und der vord. Teil der Halle stark gelitten und alle Bilder eingebüßt hat, ist auf jeder
Seite das vordere Bild a, 1, A, 1 zerstört. Auch die erhaltenen Seitenw.-Bilder sind schwer beschädigt. Es
läßt sich noch das Folgende erkennen:
a, 2.
zerstört zerstört
A C A großer stehender Buddha, wie gewöhnlich, B ein kniender gepanzerter König, C ein
B gepanzerter Fahnenträger.
a, 3.
E D A großer stehender Buddha usw., B ein Bhikṣu, welcher einem König das Haar schert,
A um ihn als Mönch einzukleiden, C stehende Figur mit einem Opferteller, D Bhikṣu, E ein Bo-
B C dhisattva.
A, 2.
zerstört zerstört
zerstört A großer stehender Buddha usw., B ein Bhikṣu, welcher einem König das Haar schert,
zerstört B C ein Bodhisattva. Dies Bild ist a, 3 sehr ähnlich, nur sind die Figuren verso dargestellt.
A, 3.
F G A großer stehender Buddha, B ein Brāhmaṇa, welcher Buddha ein Goldgewand anbietet,
D A E C ein zweiter Brāhmaṇa mit einem Goldgewand vor einer Blatthütte, D, E, F Bodhisattvas,
B G ein Bhikṣu mit Aureole.
Natürlich sind die stehenden Buddhafiguren auf jeder Seite der Rückw. und die Nebenfiguren der
Bilder von beiden Seiten der Buddhafigur A zugewendet.
Das Gewölbe war mit sitzenden Buddhas bemalt, welche, auf und zwischen Glückswolken schwebend,
nach der Rückw. gewendet waren, nur vier dieser Figuren sind noch erhalten.
Halle 13.
Über dieser Halle war ein zweites leeres Gewölbe. Die Halle selbst ist sehr zerstört, die jetzt zerstörten
Türwände waren sehr schmal, die Halle 3 m hoch: Fig. 546, S. 262.
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