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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0299 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 299 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

B 1. (neben d. Türw.)
6 4
de → 3 A größer, stehender Buddha, nach der Tür gewendet, 1 kniender König, welcher von 2,
5 A 1 einem Bhikṣu geschoren wird, 3 bärtiger Mönch, 4 Devatâ, 5 kniende Königin, 6 Teich?
B 2.
6
5 A größer, stehender Buddha, nach der Rückw. gewendet, 1 kniender Bodhisattva, 2 Vajra-
2 ← 4 pāṇi, 3 betende Dame, 4 betender Bodhisattva, 5 Bhikṣu, 6 Kloster.
1 A 3

Die Türwände a, A sind nur mit Ornamenten bemalt.
Das Gewölbe der 2 m hohen Höhle ist auf jeder Seite mit zwei Reihen meditierender Buddhas, deren
obere Reihen im Zenit mit dem Scheitel sich treffen, bemalt, jeder ist 19 cm hoch, 18 cm breit. Darunter läuft
eine 17 cm hohe Borte.
Der Sockel, auf welchem die Buddhafigur saß, ist 54 cm hoch, er scheint etwa 85 cm breit gewesen zu
sein. Die Seitenflächen des Sockels sind zerstört, auch die Bemalung der Vorderseite abgestoßen.

Höhle 37.

Diese schöne und ziemlich gut erhaltene Höhle, Fig. 602, S. 290, ist interessant dadurch, daß sie —
meines Wissens — jetzt die einzige in der Umgebung von Turfan vorkommende ist, in welcher das Haupt-
kultbild der Besuch Indras und Pañcaśikhas in Indrāśailaguha ist, allerdings im Stil der späteren (uighurischen)
Zeit, d. h. der Stilperiode, welche in Bäzäklik am meisten vertreten ist.
Rückwand. Vor d. Rückw. steht ein etwa 1 m hoher Sockel, Fig. 602 b, c, für die Buddhafigur, dahinter
ist eine blattförmige Aureole mit Nimbus für den Buddha auf d. Rückw. modelliert. Die Rückwand ist als
Berglandschaft bemalt und unmittelbar neben die Buddhafigur sind die folgenden Figuren gemalt (vgl. das
Schema) von R. u. L. her der Figur Buddhas zugewendet.
1 eine kniende Gottheit, welche Räuchergefäße auf einem Präsentierblatt darbietet, (Indra?) 2 musizierende Gott-
heit (Pañcaśikha) mit der Bügelharfe, 3 4 6 Götter, die Hände faltend (añjali), 5 Devatâ, sich nach 6 umwendend, mit
R. u. L. Hand Mudrā bildend, 7 8 betende, gepanzerte Dämonenfürsten, 9 10 meditierend sitzende Brāhmaṇas, kleinere
Figuren, vor Laubhütten, auf denen Tigerfelle als Bedachung liegen. Der obere Teil des Hintergrundes besteht aus
einer gemalten Berglandschaft, in welcher Affen in der Pose meditierender Asketen sitzen.
Das Sockelbild ist leider zerstört. Auf dem Mittelfeld der Vorderseite sieht man noch einen Bodhisattva
in predigender Haltung, umgeben von kleineren Figuren, vielleicht die Selbstaufopferung eines Bodhisattva,
R. L. davon zwei kniende, betende Mönche und an den Ecken L. ein Stifter, R. eine Stifterdame. Die Seitenw.
zeigten nur ornamentalen Schmuck, der zerstört ist.
Seitenwände b, B. Auf den Seitenwänden sind je zwei Praṇidhiobilder, deren große Buddhafiguren sich
je nach d. Rückw. wenden. Jedes ist ohne Schmuckborte 1,32 m breit, 1,80 m hoch.
Von d. Türw. an gezählt, ergeben sich die folgenden Schemata:
b, 1
8 4
7 → A 3 A größer, stehender Buddha, 1 kniender Bodhisattva, 2 Vajrapāṇi, 3 Bhikṣu, 4 Halo,
6 2 in welchem sich ein Bodhisattva tief verneigt, 5 Dame, ohne Aureole, einen Blumenteller haltend,
5 1 6 Bodhisattva in betender Position (añjali), 7 Bhikṣu, 8 Kloster.
b, 2
6
5 3 A größer, stehender Buddha, 1 kniender Gepanzerter mit Aureole, die Hände faltend,
A 2 2 Bodhisattva mit Schirm, 3 Vajrapāṇi, 4 stehender Gepanzerter, einen Schirm tragend, 5 Bhikṣu,
4 → 1 6 ein Kloster.
B, 1
4 7
3 A 6 A größer, stehender Buddha, 1 kniender Bodhisattva mit beiden Händen rückw. nach
2 ← 5 unten weisend, 2 Vajrapāṇi, 3 Bhikṣu, 4 Kopf einer Devatâ, 5 gepanzerter Schirmträger mit
1 5 Aureole, 6 Göttin mit Blumenteller, 7 Kloster.
B, 2
4
3 7 A größer, stehender Buddha, 1 kniende Dame mit Aureole mit beiden Händen rückw.
2 A 6 nach unten weisend, 2 Vajrapāṇi, 3 Bhikṣu, 4 Kloster, 5 Gepanzerter mit Aureole und Blumen-
2 ← 6 teller, 6 Dame mit Aureole und Blumenteller, nach rückw. blickend, 7 blumenwerfende Devatâ.
1 5