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0041 Alt-Kutscha : vol.1
Ancient Kucha : vol.1
Alt-Kutscha : vol.1 / Page 41 (Color Image)

Captions

[Figure] Fig. 16. Donator picture of the right door wall of the cave with the Mâyâ, 2 construction, cf. plate XLVIII XLIX.Stifterbild von der Türwand R. der Höhle mit der Mâyâ, 2 Anlage, vgl. Tafel XLVIII-XLIX.
[Figure] Fig. 17. The four main motives from the garb of the founder lady in Fig. 15; cf. Edging of Fig. 19.Die vier Hauptmotive aus dem Gewande der Stifterdame in Fig. 15; vgl. Fig. 19 zur Borte.
[Figure] Fig. 18. Inscription to the right of the donator picture. Fig. 16.Inschrift zum Stifterbild R. Fig. 16.

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doi: 10.20676/00000192
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ANANTAVARMĀ-KUCAMAHĀRĀJENA ILMONISLEK-
HANAM
PROKSANAM MUSTHIKARANDAM VIDITVA BUDDHAM
PRATINĀMAYAMCAKĀRA

eine Inschrift, die trotz des seltsamen Sanskrit
wohl kaum anders verstanden werden kann, als:
„Als Anantavarmā, der Großkönig von
Kutscha, den Brief des Ilmonis, die Einweihung
und das Moschusbüchschen sah, ließ jener
Buddha Ehre antun."

Das Überreichen von Moschus an einen
zürnenden Chef des jeweiligen Clans ist oben
schon erwähnt und die nötigen Notizen zu-
gezogen worden. Hier auf diesem Bilde aber
kommt noch eine Sache in Betracht, die uns
auch anderweitig begegnet.

25. Viele Anzeichen bestehen dafür, und
aus dem erhaltenen archäologischen Material,
soweit wir sehen, ergeben sich da und dort
Belege, daß ein altes Hieroglyphensystem
einmal in Zentralasien bekannt war. Die Art,
wie diese Zeichen Verwendung finden, ist in
der Hauptsache rein deskriptiv, da und dort
in die Borten der Gewänder, in Ornament-
streifen dekorativer Art, auf dargestellten
Betten und Kissen, in die Kronen der Gott-
heiten und Bodhisattvas eingepaßt. Die meisten
dieser Zeichen sind zweifellos ägyptisch und
geben, wenn wir die ägyptischen Bedeutungen
einsetzen, durchaus passenden Sinn, wenn sie
auch nicht mit den Komplementen der vollen,
in Ägypten gebräuchlichen Schreibung auf-
treten, ja, da und dort mehr der änigmatischen
Art entsprechen, wie wir sie aus Horappollons
Buch wohl kennen. Es entspricht dies durch-
aus dem hellenistischen Charakter der künst-
lerischen Unterlage der Wandgemälde. Ja, in
einzelnen Fällen spitzt sich die änigmatische

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