国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1 |
引用情報
OCR読み取り結果
In Kaschgar mit Herrn von Lecoq zusammengetroffen, brach die ganze Expedition am 30. Dezember 1905
von dort auf:
Ankunft in Kuča 23. Januar 1906.
Ankunft in Ming-Öi beim Qumtura 27. Januar. Erstes Arbeitsfeld.
Rückreise nach Kuča 25. Februar.
Ankunft in Qyzyl 26. Februar. Zweites Arbeitsfeld.
Rückreise nach Kuča 14. Mai.
Ankunft in Kiris 15. Mai. Drittes Arbeitsfeld (nur kurzer Besuch).
Rückkehr nach Kuča 20. Mai.
Abreise von Kuča 23. Mai.
Ankunft in Sorčuq 4. Juni. Viertes Arbeitsfeld.
Abreise von Sorčuq 20. Juni. Von Sorčuq kehrte Herr von Lecoq zurück.
Ankunft in Turfan 9. Juli.
Ankunft in Qarakhoja 10. Juli. Kurze Besichtigung von Idyqutsähri usw.
Rückkehr nach Turfan 14. Juli.
Besuch von Urumtsi
und Rückkehr nach Turfan 16. Juli bis 9. August.
Aufenthalt in Turfan bis 20. August. Arbeiten in den Bergen N von Turfan. Besuch
Ankunft in Qarakhoja 21. August. und Grabungen in Yarkhoto.
Aufbruch nach Hami 24. August.
Ankunft in Iliköl 4. September. Arbeiten bei Iliköl.
Ankunft in Hami 10. September.
Rückkehr nach Qarakhoja 13.—22. September.
Aufbruch nach Bäzäklik (Murtuq) 30. September. Fünftes Arbeitsfeld.
Rückkehr nach Qarakhoja 26. November.
Aufbruch von Qarakhoja
nach Hassa sähri 8. Dezember. Kleine Arbeiten in der Umgebung.
Rückkehr nach Qarakhoja 16. Dezember.
Besuch von Lämčin 27. Dezember.
Rückkehr nach Toyoq Mazar 31. Dezember. Sechstes Arbeitsfeld.
nach Sorčuq 12. Januar 1907.
Abreise nach Turfan 4. Februar. Verpackung und Absendung der Hauptausbeute.
Aufbruch nach Sorčuq 25. Februar. Ankunft in S. 6. März.
Rückkehr von da nach Turfan 26. März.
Aufbruch nach Berlin 5. April.
Die Beschreibungen der Anlagen folgen unten in der zeitlichen Reihenfolge. Die Besprechung der
einzelnen Höhlen selbst aber ist nicht so angeordnet, wie die Arbeiten an Ort und Stelle sich folgten. Es ist
dies unmöglich, da ich aus verschiedenen Gründen nicht immer an derselben Stelle arbeiten konnte, sondern
häufig mitten aus der Arbeit heraus eine andere Höhle bearbeiten mußte. Was unten folgt, bildet also das Schluß-
resultat einer Reihe immer wieder von neuem aufgenommener Arbeiten. Den ersten Bericht (über Ming-Öi
bei Qumtura) bitte ich nur als eine Art Vorstudie zu den umfangreicheren und länger dauernden Arbeiten
in Qyzyl anzusehen. Die Bilder in den Höhlen von Ming-Öi bei Qumtura waren mit geringen Ausnahmen
so zerschlagen, verkratzt und durch die Wachfeuer der in ihnen hausenden Ziegenhirten so verräuchert, daß
es sich in Hinblick auf die noch in Aussicht stehende, viel reichere Ausbeute kaum lohnte, länger zu verweilen.
Die große Anlage bei Qyzyl hatten wir schon auf der Durchreise nach Kuča (22. Januar) besucht. Es hatte
sich aber nicht einrichten lassen, daß wir dort verblieben. So wurde also erst Ming-Öi beim Qumtura besucht,
aber der kurze erste Besuch in Qyzyl trug insofern seine Früchte, als er mir ermöglichte, verschiedene Einzel-
heiten der zerstörten Höhlen im Auge zu behalten und so manches in den beschädigten und verräucherten
Bildern zu erkennen, was ich ohne die Besichtigung der besser erhaltenen Parallelen in Qyzyl zu beobachten
und identifizieren nicht vermocht hätte. Für manche Einzelheit, welche ich unter der Verrußung mühsam
herausputzte, fand ich freilich die Bestätigung der von mir gefundenen und in Konturen festgehaltenen Form
erst viel später an anderen Orten.
Schwieriger, weil umfangreicher, gestaltete sich die Arbeit in der großen, aus mehreren Gruppen be-
stehenden Anlage von Qyzyl. Da fast alle Höhlen noch mit Sand ausgefüllt waren, war, bis Höhlen ausgeräumt
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