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0140 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 140 ページ(カラー画像)

キャプション

[Figure] Fig. 293. 石窟A廊下II、下部列、図291の下。オリジナルの高さは60センチ。Höhle A Gang II unt. Reihe unter Fig. 291. Orig. 60 cm hoch.

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

mit einer Schlinge Kinnarīs fängt. Alles, was gerettet werden konnte, wurde ausgehoben. Ich muß also auch
hierfür auf die Zeit verweisen, wo die in den Kisten lagernden Dinge ausgepackt sein werden.

*Gang II, Außenseite* (Langw.): Auch hier waren übereinander zwei Reihen Legendenbilder. Leider
sind sie sehr zerstört. Etwa in der Mitte der *oberen Reihe* ist die skizzierte Gruppe (Fig. 291). Man sieht noch
den bekleideten Unterkörper eines daliegenden Mannes von weißer Hautfarbe, dem sich ein gelbfarbiger, un-
bärtiger Jüngling mit Lendentuch, Hals-, Brust- und Armschmuck und Wadenstrümpfen mit einer runden
Flasche, die einen merkwürdig breiten Deckel hat, nähert. Es scheint sich um eine Lebensrettung zu handeln,
denn daneben ist die
folgende Skizze abge-
bildet. Ein Mann von
weißer Hautfarbe wird
von einem gelbfarbigen
Jüngling (in beiden
Fällen haben die Figu-
ren die Köpfe einge-
büßt) aus dem Wasser
gezogen (Fig. 292). Die
Personen scheinen die-
selben zu sein, wie in
der vorigen Szene.

*Untere Reihe.* In
d. unt. Reihe hat sich
das Folgende erhalten.
Unter der erstbeschrie-
benen Gruppe d. ob.
Reihe sieht man ein
Zauberopfer darge-
stellt. Ein fast qua-
dratisches Feld, aus
vier Streifen bestehend,
gedeckt durch einen
gleich breiten Quer-
streifen, bildet den Ort
der Zauber- oder Opfer-
handlung. Es liegt
tiefer, als der umgeben-
de Rand, von dessen
Seiten drei (erhaltene,
wohl eigentl. vier)
Treppchen herab-
führen. Neben den er-
haltenen drei Trepp-
chen liegen je zwei ab-
geschlagene Tierköpfe.
Dem Opferplatz nähert
sich ein alter Brāhmaṇa, welcher, nach rückw. blickend, einer ihm folgenden Dame eine einladende Gebärde
macht. Über das Ganzen schwebt eine langbekleidete Gottheit, welche mit ausgestrecktem R. Arm eine
gewährende Bewegung zu machen scheint, während sie in dem L. Arm etwas getragen hat, was jetzt zerstört
ist. Sicher galt der Gottheit das Opfer, vielleicht um Kindersegen, Fig. 293. Nach innen zu folgt, durch eine
Linie von dem beschriebenen Bildchen getrennt, die folgende Szene. Ein alter Brāhmaṇa, gefolgt von einem
Schüler (er ist wohl identisch mit dem Brāhmaṇa der Opferszene), wendet sich nach innen einem vor ihm
knienden König zu. Dies Bild könnte die Bitte des Königs um einen Sohn darstellen. Nach der Cella zu
schließt sich an die Opferszene das folgende Bildchen: ein Brāhmaṇa mit einem Fläschchen in der L. thront
in einem Palaste, vor ihm kniet eine Dame (die Aureole bezeichnet sie als Königin) und reicht dem Brāhmaṇa

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