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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0189 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 189 ページ(カラー画像)

キャプション

[Figure] Fig. 421a. no captionno caption
[Figure] Fig. 421b. no captionno caption
[Figure] Fig. 422a. no captionno caption
[Figure] Fig. 422b. no captionno caption
[Figure] Fig. 422c. 側壁の繰形Gesims über den Seitenwänden
[Figure] Fig. 423. ヴァジュラパーニ(Vajrapâṇi:金剛力士)、 c'の後壁 (図422b) 、オリジナルの高さは70センチ。Vajrapâṇi aus der Rückw. bei c' (Fig. 422b) Höhe des Orig. 70 cm.

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

**Die Rückwand.** Die Kultfigur, welche in der Nische der Rückw. gesessen hat (Fig. 421 b), ist zerstört. Von den Gemälden, welche die Nische umgaben, ist so viel erhalten, daß man sicher sagen kann, daß die Kultfigur Gautama Buddha im Berge war. Die Gemälde um die Nische sind kombiniert aus zwei Darstellungsreihen. Während die untere mit größeren Figuren (lat. Buchstaben) zur Buddhafigur gehört, setzt die obere Reihe die Dekoration des Gewölbes der Cella fort (arab. Zahlen). Im Einzelnen ergeben sich die folgenden Gruppen und Figuren:

*A* ein kleiner meditierender Buddha üb. d. Kultbild. Seine Erklärung macht Schwierigkeiten, da er nicht zu den folg. Fig. gehören kann und auch nicht zu der Serie der kleinen Gruppen; *B* Pañcaśikha, der Gandharva, mit der Bügelharfe; *C* ein Gott, mit gefalteten Händen, von weißer Hautfarbe, aber ohne seine Gattin; doch wohl Indra; *D*, *E* je ein Brāhmaṇa, in einem Blätterhäuschen; *F* ein Brāhmaṇa, in einem Buche lesend. — Diese Figuren gehören also zu der Gruppe Pañcaśikha vor Buddha usw., welche von Ming-Öi beim Qumtura her bekannt ist. Die Komposition ist abgekürzt, um den Fortsetzungen der Bilder (kleine Buddhas mit Adoranten vor Bergen) Platz zu machen.

Diese Serie (der ob. Teil, welcher den Bogen (Lünette) füllte, ist zerstört) umfaßt die Gruppen 1—12. Jede stellt einen kleinen Buddha vor einem Berge dar, neben ihm stets ein Vajrapāṇi von weißer Hautfarbe. Er trägt immer einen weißen Hut und hält einen kreuzförmigen weißen Donnerkeil und eine Camarī. Es beginnen also schon diese stets mit Vajrapāṇi begleiteten Verehrungsszenen, welche später noch mehr ausgebildet und mit Inschriften versehen die Gewölbe schmücken, vgl. Bericht, 136 Fig. 132, auch unt. Tempel Bāzāklik. Die Adoranten der hier vorkommenden zwölf Gruppen sind: 1 ein stehender Asket, mit einem Tigerfell bekleidet ¹), 2, 3 je ein betender Jüngling, 4 ein betender Brāhmaṇa, gekleidet in eine Tigerfellschürze, 5 eine Dame (?), welche Buddha zwei Edelsteine bringt, 6 ein vor Buddha platt auf der Erde liegender Mann, welcher Honigwaben bringt ²). Er hat weiße Hautfarbe, nicht blaue, wie einmal in einer entspr. Gruppe der Gewölbe von Qyzyl, 7 ein Brāhmaṇajüngling, welcher ein Tigerfell bringt, 8 ein gepanzerter Mann mit Helm, Köcher, Säbel und Dastānes ³), 9 ein Mann in Ärmeloberkleid und weißem Hut, bringt einen Teller mit Edelsteinen 4), 10 ein Mann, welcher auf Kopf und