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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0070 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 70 ページ(カラー画像)

キャプション

[Photo] Fig. 124. 図123で見本を提示した、水の帯状装飾の下にある、側壁の上の彩色されたバルコニー壁画部分。描かれているグループはVIIに属する。高さ56センチ。Teil des gemalten Balkkons über den Bildern der Seitenw. und unter dem Wasserfries, von dem Fig. 123 eine Probe gibt. Die dargestellte Gruppe ist bei VII. Höhe 56 cm.

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

Schlangen, Wundertiere, welche die Vorstufe der japanischen Kappas zu sein scheinen, dazwischen sieht man rote, weißköpfige Enten (Anas casarca), aber auch Schmucksachen, Edelsteine, darunter drechssteinförmige Cintāmaṇis. Außerdem Lotusblumen, Knospen und Blätter. Genauere Untersuchung zeigt, daß dieser Wasserfries Restauration ist und daß auch die Ausladung des Gewölbes über den Seitenw. ursprünglich dieselben Ornamente gehabt hat, wie der Türsturz. In der Tat ist der Wasserfries hier ganz sinnlos und nur ein später hereingebrachtes dekoratives Element, allerdings alten Erbgutes. Interessant ist, daß auch die Decke der Türlaibung mit Wasser neu bemalt ist; fünf Lotusscheiben bilden die Dekoration, daneben tummeln sich Gänse und Fische im Wasser.
Unter diesem ausladenden Fries läuft, wie erwähnt, ein anderer hin, welcher einen Balkon mit Säulenhallen darstellt. Zwei Säulen tragen je einen Bogen und solcher Bogen sind auf jeder Seite sieben (Fig. 124). In jedem Bogenfeld sieht man je ein Paar: einen Gott und eine Göttin in folgender Reihenfolge:

L. Nische R.

7 Gott von weißer Hautfarbe Gott von brauner Hautfarbe VII
schlägt Cymbeln (tālas), spielt eine Mandoline,
Göttin von brauner Hautfarbe Göttin von weißer Hautfarbe
spielt die Pansflöte. spielt die Querflöte, Fig. 124.

6 Gott von weißer Hautfarbe mit Mandoline, Gott, braun, hält ein Candrahāra, VI
Göttin, braun, mit Spitzflöte. Göttin, weiß, klatscht in die Hände.

5 Gott, weiß, hält einen Blumenkorb, Gott, braun mit Mandoline, V
Göttin, braun, hält ein Candrahāra. Göttin, weiß, mit Pansflöte.

4 Gott, weiß, mit Trinkschale, Gott, braun, mit Blumenkorb, IV
Göttin, weiß, mit Bügelharfe. Göttin, weiß, mit Bügelharfe.

3 Gott, weiß, mit Mandoline, Gott, weiß, mit Tamburin, III
Göttin, braun, mit Querflöte. Göttin, braun, mit Querflöte.

2 Gott, braun, hält ein Candrahāra, Gott, weiß, mit Spitzflöte, II
Göttin, weiß, hält einen Blumenkorb. Göttin, braun, mit Mandoline.

1 Gott, braun, hält eine Zither, Gott, weiß, hält ein Candrahāra, I
Göttin, weiß, eine Querflöte. Göttin, braun, einen Spiegel.
Tür.

Wie erwähnt, ist dieser gemalte Streifen genau da, wo in anderen Höhlen die Löcher in der Wand bemerkbar sind, in denen die Träger solcher aus Holz und Stuck gemachter Balkone gesessen haben, vgl. Schwertträgerh. S. 54, Fig. 108 ¹).
Schema der Bilder der Seitenw., von der Tür zur Nische 1—3 gerechnet. Unter dem gemalten Balkon sind auf jeder Seitenw. je drei große, etwa 1,40 m ins Geviert messende Bilder vorhanden, welche durch das Auskratzen oder Ausbrechen der einst mit Blattgold belegten Teile sehr gelitten haben. Sie stellten sechs Predigten Buddhas mit aus verschiedenen Legenden kombiniertem Parivāra vor.
Seitenw. L. von der Nische an 1:
n o p q a sitzender Buddha, nach R. blickend, b nackte, graue, kauernde Frau, c stehende Frau, weiß,
i k a l m mit entblößtem Oberkörper, wendet sich nach Rückw., um Blumen von ihrer knienden Zofe zu nehmen,
e d g g h Zofen von c; d e f Zofen von b; i k l m vier Mönche; n o p q vier Devatās: n mit Flöte (nicht Quer-
f b c h flöte), a mit Mandoline, p mit Blumenkorb, q=o²). c Āmrapālī vor Buddha?

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