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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0071 |
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1 |
引用情報
OCR読み取り結果
Von der Nische an 2 (Mittelbild):
a sitzender Buddha, nach R. gewendet; b kniende Figur wie ein Buddha, aber ein Tuch haltend, c dunkel-
f e l m farbige betende Dame; d Vajrapāṇi, weiß, spitzohrig, mit weißem Hut, vajra und camarī; e jugend-
d a i k licher betender Brāhmaṇa (mit lockerem Gewande, wie »Pfauenhöhle« usw.); f Göttin mit Querflöte;
c h g kniende, vollbekleidete Dame, welche ein Tuch hält (Girlande?), hinter ihr k ihre Zofe mit Blumen-
b g teller; i k l m vier Mönche; l betend, m nach dem nächsten Felde sich umblickend; Bild 2 und 3 sind
nicht scharf voneinander abgegrenzt ¹).
Von der Nische an 3:
o n l m a Buddha, sitzend, nach R. gewendet; b weißer sitzender, betender König mit dunkelfarbiger Gattin
i k c in derselben Haltung; zu des Königs Füßen eine blaue Schlange; d e zwei Zofen, d mit Querflöte,
e d a i h e mit Mandoline; f betender, weißer Gott; g h i k vier Mönche, l m n o vier Devatās, n mit Blumen-
c b g korb, o mit Mandoline.
Seitenw. R. Von der Tür an I:
l m a Buddha, sitzend, nach L. gewendet, b schwarzer, gepanzerter, spitzohriger Vajrapāṇi; c ein weißer
h i k König, welcher sich umwendet, um eine Krone in Empfang zu nehmen, die ein d alter Diener
g i k ihm hinhält, e kniender Mann, der Buddha die Füße küßt; f Diener von e; g betender weißer Gott;
b e f c d h dunkelfarbiger, lockiger Bodhisattva mit Blumen im Haar; i k zwei Mönche, l m n o vier Götter (De-
vatās) ²). c Bimbisāra bietet Buddha seine Krone an.
Von der Tür an (Mittelbild) II:
m n o p a Buddha, wie 1; b c zwei sitzende, betende, weiße Damen, mit entblößtem Oberkörper, d tote, nackte
i a k l Dame mit Aureole; e f dunkelfarbige, fächerschwingende Zofen von b c; g h ältere Zofen mit Blumen-
b g h tellern; i Dame eine Schmuckkette haltend; k l zwei Mönche, m p flötenspielende Götter; n Bodhisattva
d e f als junger Brāhmaṇa, o fast zerstört ³). d Legende von der Hetäre Śrīmatī.
Von der Tür an III:
m n a Buddha wie I; b Bogenschütze, dreiäugig; c dunkelfarbiger Gott, unter einem Schirm (oder Schirm-
e d k l träger? unklar); d e zwei Devatās; e mit Mandoline; f sich tief verneigender Götterjüngling, seine Aureole
c a i h g sitzt auf dem Hinterkopf wie ein Hut auf; g dunkelfarbiger Mann; h weißer sitzender König;
b f g i sein Schirmträger; k l zwei Mönche, m n zwei Götter; n mit Mandoline ⁴).
Gewölbe der Cella. Im Zenit der Höhle sind folgende Figuren dargestellt:
Tür 1 2 3 4 5 6 7
1 Sonne mit vier Hansas, 2 Windgöttin mit hängenden Brüsten, (Sturm?), 3 fliegender Buddha, 4 zwei-
köpfiger Garuda, 5 Windgöttin mit runden Brüsten (sanfter Wind?), 6=3, 7 Mondscheibe, umgeben von
Sternen und vier Hansas.
Die beiden Gewölbehälften sind mit je acht Reihen rautenförmig sich ineinanderfügender bunter Berge
bemalt, wie Höhle der Schwertträger usw., doch ist hier die Erhaltung eine so gute ⁵), daß es möglich war,
näher auf Einzelheiten einzugehen. Ich gebe daher im folgenden, was ich an Ort und Stelle notieren konnte.
Die Literaturzitate für die Bodhisattvareihen, welche in dieser Höhle am vollzähligsten sind, habe ich natür-
lich später nachgetragen.
Gewölbehälfte über W(and) R.
R. 65 64 63 62 61 60 59
58 57 56 55 54 53 52 51
50 49 48 47 46 45 44 43
42 41 40 39 38 37 36 35
34 33 32 31 30 29 28 27 26
25 24 23 22 21 20 19 18
17 16 15 14 13 12 11 10 9
8 7 6 5 4 3 2 1
R. 1—8 Die unterste Reihe enthält nur dekoratives Beiwerk: Tiere je vor einem Berge zur Belebung der Land-
schaft: 1 Affe, 2 zwei Enten, 3 Fasan, 4 Affe, 5 zwei Enten, 6 Fasan, 7 Fasan, 8 fehlt. — 9—17 Buddhareihe. Vor je
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