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0228 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
Ancient Buddhist Temples in Chinese Turkistan : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / Page 228 (Color Image)

Captions

[Figure] Fig. 492a. Reconstruction of the Lokapâla, right of the entrance.. v. Eing. The destroyed body, its outlines still designate the dotted line on the rear wall.Rekonstruktion des Lokapâla R. v. Eing. Die punktierten Linie bezeichnen den zerstörten Körper, dessen Umrisse noch auf der Rückw. zu erkennen waren.
[Figure] Fig. 492b. no captionno caption
[Figure] Fig. 493b. Temple c. [Platform with the niches of the large ruins (1) turned toward O, small temple 4.]Tempel c. [Plattform mit den Nischen der Koloßreste (1) nach O gewendet Tempelchen 4.]

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doi: 10.20676/00000191
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kamen noch Stücke großer gepanzerter Figuren zum Vorschein: ein großer Kopf mit vorstehenden Zähnen, eine R. Hand, welche eine Lanze gehalten hat. Es ergab sich beim weiteren Ausgraben, daß diese Figuren auf zu Boden liegenden Dämonenfiguren gestanden haben, auf denen noch beschuhte Füße ruhen. Es handelt sich also um die Darstellung von zwei Lo-
kapālas, 492 a, die allerdings nicht ge-
nauer mit Namen bezeichnet werden
können. Besonders merkwürdig ist, daß
die liegende Dämonenfigur unter dem
R. Fuß des Lokapāla auf dem Bänk-
chen R. Ziegenklauen an den Hinter-
füßen hat (Fig. 492 b). Bei der anderen,
auf dem Bauche liegenden Dämonen-
figur sind die Füße zerstört. Der
Hintergrund war ausgemalt. Erhalten
sind Reste einer Gebirgslandschaft
mit zackigen Bergen und stilisierten
Wolken. In dieser Landschaft sieht man
zwei nur mit Lendentuch bekleidete
weiße Brāhmaṇas, von denen der eine
kniet, der andere hockt. Der erstere
hielt einen schwarzen Stock. Die Vor-
derseite der Bank war, wie an der
Rückwandbank noch deutlich erhalten,
mit schwarz und weißem Mauerwerk bemalt (oder liegend geschindelt); sie hatten also das in Idyqutsähri und Murtuq so oft vorkommende Sockelmuster («Bericht« S. 91, 93) ¹).

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