National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0294 |
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 |
| Ancient Buddhist Temples in Chinese Turkistan : vol.1 |
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| [Figure] |
no captionno caption
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Citation Information
OCR Text
Seitenwand L. (b).
o o o → ← o o o
o o ← → o o
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2 × 2 1 5 ×
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I II III IV V VI VII VIII IX X
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← ←
a → → A B 3 4 ← 2 0 0 5
a' 1 2 5 3 6
b, 1. Bei 1 eine Doppelhalle mit zwei Buddhas, welche einander gegenübersitzen, unter der Geländerterrasse, auf welcher sie sitzen, stehen vier Buddhafiguren | | | |, über der Doppelhalle bei 0 sind zehn sitzende Buddhas gemalt; die beiden Seiten einander zugewendet, schwebend in Glückswolken, bei × × je eine nach der Mitte schwebende Glückswolke, in jeder derselben sitzt ein Mönch mit einem Zuhörer; davor folgende Figuren als Parivāra der Mittelgruppe: 1 Arhat, 2, 3 je eine Göttin, 4 Arhat, 5 Göttin, 6? Unten bei 7 steht eine Garbe Strahlen auf, an dessen Schwelle ein Kind steht, im Hause ist ein Teufel, bei 8 vor dem Hause ein Wagen mit Hirschen bespannt. Vgl. zur Sache »Berichte« S. 70.
b, 2 Buddha, unter einem Baume predigend, umgeben von Göttern, darunter auch Vajrapāṇi, sehr zerstört.
b, 3 Buddha oder ein Bodhisattva?, welcher von einem Stifter, welcher aufrecht steht, mit hochgehobenen Armen gehalten wird, 1—6 sitzende Bodhisattvas, bei 0 je eine kleine, stehende Stifterfigur, unter dem R. Arme der Figur mit hochgehobenen Armen noch ein kleiner Stifter, unter dem L. Arme eine aufrechtstehende Inschriftentafel, welche ughurische Inschriften hatte.
b, 4 Hier ist leider nur der untere Streifen erhalten: A kleiner betender Stifter, B große Mittelfigur (Stifter), stehend, mit hochgestreckten Armen, er hielt die zerstörte Kultfigur; 1, 2, 4 kniende Gottheiten, 3, 5 kniende Mönche, a, a' zwei kleine Mönche übereinander.
Seitenwand B.
B, I leider sehr zerstört. In der Mitte Buddha (Amitābha?) auf einem Throne, neben ihm stehen zwei Mönche, unter diesen zwei andere Mönche, um die ganze Gruppe viele Götter. Unter der Buddhagruppe sind noch Reste einer merkwürdigen Darstellung, welche sich nur in H. 38, Seitenw. C wiederholt. Zu erkennen ist hier nur noch die große Pauke, hinter welcher ein alter Brāhmaṇa sitzt, welcher mit dem Schlägel auf die Pauke schlägt. Aus der Pauke sprüht eine Garbe Strahlen auf, an deren Spitze hier je nur ein kleines Halo erkennbar ist. Rest zerstört.
B, II Buddha mit Parivāra, zerstört.
B, III Buddha oder Bodhisattva, auf einem Lotus sitzend, welcher von einer stehenden Stifterfigur, neben welcher früher eine ughurische Inschrift stand, hochgehalten wird, bei x' eine Stifterdame, bei x ein Stifter, darunter auf beiden Seiten ein Geländer bis zum Rand des Bildes. Hinter dem Geländer L. vom Buddha elf Bodhisattvas, R. noch acht. Oberer Streifen vernichtet.
B, IV Sehr zerstört. 1 Stifterfigur mit hochgehobenen Armen, 2, 3 betende Stifter (2 Dame?), 0 viele Maṇḍala, welche wie aufwachsende Lotusse aussehen, A sitzender Heiliger, auf welchen zwei Götter, Gaben bringend, zugehen.
Die Stifter stehen in B, III, IV auf eigentümlichen Wellenlinien, es sind dies Teppiche. Genau so stilisierte Teppiche sind unter den Füßen der Stifterbilder aus der Türw. von Halle 3. Die Gemälde dieser Höhle sind mit denen von Höhle 3 so nahe verwandt, daß man sie für Gemälde von derselben Hand halten kann.
Bemalung des Gewölbes. Auf jeder Seite des Gewölbes, hoch 2,30 m, sind drei Reihen Stūpas abgebildet, mit Schirm und Fähnchen darauf, unter jeder der offnen Hallen sitzt ein Buddha, je 20 cm hoch, 14 cm breit. Darunter läuft eine 9 cm hohe Festonborte.
Höhle 31.
Diese kleine Höhle, Fig. 594, ist zwar sehr beschädigt und verschmiert, aber es läßt sich trotzdem aus den Resten erkennen, daß das Hauptkultbild Avalokiteśvara war und daß die Bemalung der Höhle eine verkleinerte Replik von Anl. 4 usw. darstellte. Türwände, Gewölbe (2,20 m hoch) und obere Seitenwände (Seitenwände 1,28 m hoch bis zum Gewölbeanfang) sind ihrer Gemälde beraubt.
Rückwand der Höhle. Vor d. Rückw. war die Bodhisattvastatue auf einem noch fast 60 cm hohen Postament, Fig. 594b, aufgestellt. Es war zweifellos Avalokiteśvara; denn L. unter der Figur war der bärtige Brāhmaṇa auf d. Rückw. gemalt, von weißer Hautfarbe, welcher die Hand schützend vor das Gesicht hält
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