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0251 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
Ancient Buddhist Temples in Chinese Turkistan : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / Page 251 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000191
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Buddhafigur zwischen Halle 6 und 7.

Zwischen den Hallen 6 und 7 ist als Mittelpunkt der Terrasse eine Nische eingefügt, welche eine Buddhastatue enthält 522 a, b, c, S. 246.

Nicht ganz in der Mitte liegt eine 60 cm hohe, 24 cm breite, 1,85 cm lange Schwelle, hinter welcher ein apsenförmiger Raum angelegt war, dessen hintere Wand der Sockel x einnahm. Diese Cella war 2,20 m hoch, der Abstand des Buddhasockels x von der vord. Schwelle beträgt 70 cm. Die Buddhastatue, deren Umrisse sich noch auf d. Rückw. markieren, war 1,14 m hoch, der Sockel war 54 cm tief. Sie war sitzend dargestellt, neben ihr waren auf die getünchte Wand bei Y und y je ein betender Mönch: Maudgalyāyana und Śāriputra gemalt, beide mit Arhatflammen über den Schultern usw. In der Halle waren, anschließend an die Mönchfiguren, viele kleine sitzende Buddhas gemalt, darunter L. v. Buddha ein Vajrapāṇi, stehend, seine Camarī fächelnd erhoben (Fig. 523) ¹); R. steht an der entsprechenden Stelle ein Buddha.

Unmittelbar hinter dem Uṣṇīṣa der Buddhastatue läuft ein hochliegender 6—7 m langer, nur 40 cm breiter Stollen in den Berg hinein, bei dessen Freilegung bedeutende Manuskriptfunde (lauter Uigurica) gemacht wurden, dabei viele künstliche Blumen aus Pappe, buntem Papier, Stoffstückchen und mit Stielen und Blattrippen aus dünnem Draht.

Höhle 7.

Diese merkwürdige Höhle, welche um etwa ein Drittel weniger tief ist, als die vorige, hatte ein Gegenstück an der Berglehne bei Murtuq ²), welches indes sehr zerstört ist. Ihre Bemalung stimmt im wesentlichen mit der der H. 4 überein, doch sind die einzelnen Gruppen anders angeordnet; manches besser erhalten, manches aber auch schlechter.