National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF   Japanese English
0267 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
Ancient Buddhist Temples in Chinese Turkistan : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / Page 267 (Color Image)

Captions

[Figure] no captionno caption

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000191
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

³·⁴ a, 4: I Buddha, hält eine Schmukcette mit Langperlen, sonst wie a, 1, II jugendlicher Fürst auf
VII VI einem Thron nach rückw. weisend, III, IV Prinz und Prinzessin, jede Figur hält einen goldenen Teller mit
I V flachen Broten, V Bodhisattva, VI zerstört, VII Palast oder Kloster. II—VI kleinere Figuren.
II III, IV
A, 1
IV A, 1: I Buddha, nach d. Rückw. gew., II langbekleideter Bodhisattva mit großem Teller, worauf
III ein jetzt undeutlicher Gegenstand lag, III zerstört, IV Nimbus, in welchem eine kniende Figur erscheint,
I wie a, I VIII, — V Mädchen. Der Rest zerstört, II—V kleinere Figuren.
V II

A, 2 genau wie a, 2, doch ohne das bei x abgebildete Stifterfigürchen.

A, 3
VII IV
VI I→ II A, 3: I Buddha gegen II, III gew., II—V kleinere Figuren: II Bodhisattva an einer Blume riechend,
III Mönch schert einen König, V betender König, IV Vajrapāṇi, VI, VII fehlt.
V III
A, 4
VII VIII V A, 4: I Buddha, II Brāhmaṇa, vor einem Blätterhäuschen sitzend, hält ein Goldstoffge-
IV I→ VI wand, III Brāhmaṇa, stehend, hält ein Goldstoffgewand, IV Bodhisattva, añjali, V, VI zwei
III × II Bodhisattvas, VII, VIII zerstört, bei x große uighurische Inschrift eines späteren Besuchers.

Unter den Bildern a, 1—4, A, 1—4 läuft ein Sockel hin, bestehend aus dem bekannten schwarzen und
weißen, liegend geschindeltem Muster.

Halle 11.

Diese Halle besteht aus zwei Teilen: einer vorderen Halle (Tonnengewölbe), welche durch eine Quer-
wand (der Rückw. des Kultbildes) von einer ebenso breiten und wenig tiefen geschieden ist, welche nur
einem halben Gewölbebogen als Dach hat, Fig. 541 a, S. 262. Offenbar liegen Umbauten eines älteren
Systems vor. Über diesem hinteren Raume, der leer und durch eine später durchgebrochene Öffnung neben
dem Sockel der Kultfigur zugänglich ist, steht noch ein leeres, weiß getünchtes Gewölbe, das nach vorn offen ist.
Die vordere, untere Halle (3,60 m hoch), welche allein als Kultraum in Betracht kommt, hatte eine
sehr interessante, wenn auch schwer erklärbare Ausstattung, interessant dadurch, daß sie, wie die der Avalo-
kitesvarahöhlen, öfter vorkommt und uns schon durch ein Hängebild aus Idyquṭšähri bekannt ist vgl. a Be-
richt s, S. 68.¹)
Auf die Rückw. war ein hoher Terrassentempel gemalt, davon gewissermaßen in der Haupthalle be-
findlich sind zwei sitzende, aus Lehm usw. geformte Buddhafiguren, welche einander zugewendet sind. In
der Luft über dem Palast sieht man Glückswolken und herabschwebende Götter, L. unt. neben der L. sitzenden
Buddhafigur zwei gemalte Götter mit gefalteten Händen, R. von der R. sitzenden Buddhafigur vier Nāgarājas,
welche im Wasser stehen und auf Tellern Cintāmaṇis tragen, Fig. 542, S. 262. Der Sockel ist auf den Seiten mit
Ornamenten bemalt, Fig. 542, S. 262.
Von den Gemälden der Seitenw. ist nur das Bild auf W. a (R. v. Eing.) erhalten. So sehr die gegen-
überstehende Wand zerstört ist, so läßt sich aus den Resten doch mit Sicherheit sagen, daß ihre Dekoration
im wesentlichen dieselbe war, wie die der W. a. In beiden Gemälden war ein großes, reich gegliedertes Haupt-
bild im Zentrum, R. und L. davon je ein 40 cm breiter Streifen mit je sieben übereinanderstehenden, 26 cm
hohen Bildchen. Unter jedem der beiden Hauptbilder war ferner ein etwa 24 cm hoher Streifen, welcher,
die ganze Länge ausfüllend, eine besondere Darstellung enthielt, welche jedoch nach Analogie der übrigen
Repliken enger zu den Hauptkompositionen zu gehören scheint, als die kleinen Bildchen an den Rändern derselben.
A A je ein großer stehender Buddha nach auß-
gewendet; a sieben Bodhisattvas mit gefalteten
Händen, je nach der Richtung des Pfeiles, dem einen
oder anderen Buddha zugewendet, b b zwei el-ensolche
Lokapālas, c ein Bhikṣu; d Geländer; e fünf u. f sechs
en face gesehene Bodhisattvakōpfe, welche über ein
Geländer (?) zu blicken scheinen, die fünf oberen
füllen die Lücken der sechs unteren; 1, 2, 3, 4 vier
von Glückswolken, die vom Zentrum ausströmen, ge-
bildete Felder, in 1 in der Mitte ein sitzender predi-
gender Buddha, zu dessen R. fünf betende Mönche,
zu dessen L. neun solche sitzen, in 2 ein predigender,