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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0071 Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1
シナ・トルキスタンの古代仏教祠堂 : vol.1
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan : vol.1 / 71 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000191
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OCR読み取り結果

 

Ming-Öi bei Qyzyl. Höhle m. d. Musikerchor.

65

Von der Nische an 2 (Mittelbild) :

a sitzender Buddha, nach R. gewendet; b kniende Figur wie ein Buddha, aber ein Tuch haltend, c dunkel-

   f e   1 m farbige betende Dame; d Vajrapâni, weiß, spitzohrig, mit weißem Hut, vajra und camarî; e jugend-

d a i k licher betender Brâhmana (mit lockerem Gewande, wie »Pfauenhöhle« usw.); f Göttin mit Querflöte;

c   h   g kniende, vollbekleidete Dame, welche ein Tuch hält (Girlande?), hinter ihr h ihre Zofe mit Blumen-

   b   g   teller; i k 1 m vier Mönche; 1 betend, m nach dem nächsten Felde sich umblickend; Bild 2 und 3 sind
nicht scharf voneinander abgegrenzt r).

Von der Nische an 3:

  • n   1 m a Buddha, sitzend, nach R. gewendet; b weißer sitzender, betender König mit dunkelfarbiger Gattin

f   k c in derselben Haltung; zu des Königs Füßen eine blaue Schlange; d e zwei Zofen, d mit Querflöte,

  • d a i h e mit Mandoline; f betender, weißer Gott; g h i k vier Mönche, 1 m n o vier Devatâs, n mit Blumen-

c b g   korb, o mit Mandoline.
Seitenw. R. Von der Tür an I:

a Buddha, sitzend, nach L. gewendet, b schwarzer, gepanzerter, spitzohriger Vajrapâni; c ein weißer

1 m   n o König, welcher sich umwendet, um eine Krone in Empfang zu nehmen, die ein d alter Diener

   h   i k ihm hinhält, e kniender Mann, der Buddha die Füße küßt; f Diener von c; g betender weißer Gott;
b e af c d h dunkelfarbiger, lockiger Bodhisattva mit Blumen im Haar; i k zwei Mönche, 1 m n o vier Götter (Devatâs) 2). c Bimbisâra bietet Buddha seine Krone an.

Von der Tür an (Mittelbild) II:

m n   o p

i   a k 1
bg h

ef

d c

a Buddha, wie 1; b c zwei sitzende, betende, weiße Damen, mit entblößtem Oberkörper, d tote, nackte Dame mit Aureole; e j dunkelfarbige, fächerschwingende Zofen von b c; g h ältere Zofen mit Blumentellern; i Dame eine Schmuckkette haltend; h 1 zwei Mönche, m p flötenspielende Götter; n Bodhisattva als junger Brâhmana, o fast zerstört 3). d Legende von der Hetäre Srîmatî.

Von der Tür an III:

m n a Buddha wie I; b Bogenschütze, dreiäugig; c dunkelfarbiger Gott, unter einem Schirm (oder Schirm-

  • d      k 1 träger ? unklar); d e zwei Devatâs; e mit Mandoline; f sich tief verneigender Götterjüngling, seine Aureole
    cb a f h sitzt auf dem Hinterkopf wie ein Hut auf; g dunkelfarbiger, unbärtiger Mann; h weißer sitzender König; g i sein Schirmträger; k 1 zwei Mönche, m n zwei Götter: n mit Mandoline 4).

Gewölbe der Cella. Im Zenit der Höhle sind folgende Figuren dargestellt:

   Tür   I   2   3   4   5   6   7

I Sonne mit vier Hansas, 2 Windgöttin mit hängenden Brüsten, (Sturm?), 3 fliegender Buddha, 4 zweiköpfiger Garuda, 5 Windgöttin mit runden Brüsten (sanfter Wind?), 6=3, 7 Mondscheibe, umgeben von Sternen und vier Hansas.

Die beiden Gewölbehälften sind mit je acht Reihen rautenförmig sich ineinanderfügender bunter Berge bemalt, wie Höhle der Schwertträger usw., doch ist hier die Erhaltung eine so gute 5), daß es möglich war, näher auf Einzelheiten einzugehen. Ich gebe daher im folgenden, was ich an Ort und Stelle notieren konnte. Die Literaturzitate für die Bodhisattvareihen, welche in dieser Höhle am vollzähligsten sind, habe ich natürlich später nachgetragen.

Gewölbehälite über W(and) R.

R.   65   64   63   62   61   6o   59

   58   57   56   55   54   53   52   51

  •                  50 49 48 47 46 45 44 43 tin

   42   41   40   39   38   37   36   35   ry

tan   34   33   32   31   30   29   28   27   26

W

   25   24   23   22   21   20   19   18

17   16   15   14   13   12   II   10   9

8   7   6   5   4   3   2   I

R. 1-8 Die unterste Reihe enthält nur dekoratives Beiwerk: Tiere je vor einem Berge zur Belebung der Landschaft: I Affe, 2 zwei Enten, 3 Fasan, 4 Affe, 5 zwei Enten, 6 Fasan, 7 Fasan, 8 fehlt. — 9-17 Buddhareihe. Vor je

  1. Vgl. Mâyâh. 2. Anl. r 6, 3. Anl. d .}; unser Bild scheint einen Teil der dort erwähnten Darstellung zu enthalten.

  2. Dieselbe Darstell. war in d. Malerh. 2. Anl. I b(c).

  3. Dlâyâh. 3. Anl. d' VII.

  4. Kâ§yapah. R. VI; Höllentopfh. b 2; Nâgarâjah. r b; Teufelsh. C, Seiteng. II, Innens.; Qumtura Nr.'r9,Nr.6. Vgl. auch Schwertträgerh. 3.

  5. Der Grund ist darin zu sehen, daß die Gewänder Buddhas nur rot bemalt, nicht mit Blattgold belegt waren.

G r ü n w e d e l, Altbuddhist. Kultstätten in Chines. Turkistan.   5

Nischenw. bez.