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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0363 Eine Routenaufnahme durch Ostpersien : vol.2
東ペルシアにおける踏査の記録 : vol.2
Eine Routenaufnahme durch Ostpersien : vol.2 / 363 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000218
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ALPHABETISCHES VERZEICHNIS.

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Aferin , Preis, bravo!'

Afris, vielleicht s. v. a. fariz, firiz ,wohlriechendes Kraut, Wiese".

Afsalabad(z) siehe abad.

Ag bagh ,der weiße Garten` vom türk. ak

Agha (osttürkisch) ,Herr`, häufig mit einem folgenden Namen verbunden, z. B. Agha

Hasan, Agha Lulf Ali; Agha serdar kal `esi ,die Burg des Herrn Generals'.

Aghda, Åkda, Akda. Eine volksetymologische Erklärung, nach der dieser Name mit

dem arab. `akd ,Vermählung' zusammenhängen sollte, wird von HOUTUM-

SCHINDLER XVI, 316 mitgeteilt.

Ahalam, bei JÄI.ÜT I, 409 Ahlum, Verdrehung des arabischen Ain el- Kamm ,die

Quelle des Kummers` 2.

Ahengeran, Plur. von ahenger ,Schmied`3.

Ahnied leng ,der lahme Ahmed '.

Ahmedabad siehe abad.

Ahmedi, etwa , das Heim Ahmeds`4.

Ahûbend , der Gazellendamm'.

Ahûek , die kleine Gazelle` s.

Ahuvan, Ahvan, wahrscheinlich Plur. von aha , Gazelle `.

Ain-i-Reschid , Reschids Quelle`.

Aine versan(z), besser ajine verzan, Plur. von ajine verz , Spiegelfabrikant` 6.

Ajjû6, , Hiob` .

Ajjûbi etwa , das Heim Hiobs‘ 4.

Ak (türk.) , weiß ` ; Ak derbend , der weiße Paß `; Ak kaja , der weiße Felsen'; Ak

kal `e ,die weiße Burg'; Ak tschah ,der weiße Brunnen'.

Akberabad siehe abad.

Akramabad siehe abad.

Akische (türk.) ,weißlich'; Aktsche kûia ,der weißliche Berg'.

Al (türk.) ,rot`; Altehe , der rote Hügel'.

= VULLERS: „I) herba s. gramen (lai) virens et recens, quo pecus pinguescit; pratum

2) genus herb suaveolens (cyw,w,~ g4)."

2 Nuzhat, Übers. S. 234; LE STRANGE S. 370.

3 Das Suffix -an wird bekanntlich auch zur Bildung von Länder- und Ortsnamen verwandt, vgl. Grundr. I, 2, 176, 3). Da diese Formen jedenfalls mit den Pluralen auf -an identisch sind, habe ich derartige Namen durchgehends als Plurale bezeichnet, was gewiß dem wahren Sachverhalt entspricht, wenn auch ahengeran eher ,Wohnsitz der Schmiede als ,die Schmiede' heißt, ganz wie germåbån, Plur. von germåb ,warme Quelle`, schlechthin s. v. a. ,Ort mit warmen Quellen` ist. Vgl. SCHWARZ III, I 23 in bezug auf Hindigån Arragan : „Mukaddasis H i n du w -an (,die Inder`) wird eine volkstümliche Bezeichnung für den Gau gewesen sein."

4 Vgl. S. 292, Fußn. 7.

s Zum Suffix -ek siehe Grundr. I, 2, 175.

6 Vgl. RIZA QOULY KHAN II, I2, Fußn. 1: „Le nom d'Ainèh Verzan indique qu'il se trouvait jadis dans cette localité une fabrique de miroirs."

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